Die Rinderroulade ist ein traditionelles deutsches Gericht welches mit Kartoffeln oder Kartoffelbrei serviert wird.
Die Rinderroulade ist ein traditionelles deutsches Gericht welches mit Kartoffeln oder Kartoffelbrei serviert wird.

Die Rinderroulade gilt als ein typisch deutsches Gericht. Seit vielen Jahren wird sie für gewöhnlich zu Festtagen oder an Sonntagen serviert. Auch in Österreich sind sie ein beliebtes Mahl. Man bereitet Rinderrouladen, egal in welcher Region, in der Regel immer sehr ähnlich zu. Typische Beilagen sind zum Beispiel Klöße, Kartoffelpüree oder Salzkartoffeln. Auch Rotkohl schmeckt sehr gut dazu. Man kann natürlich auch Pommes frites, Nudeln Gemüse oder Salatvariationen dazu reichen. Dies ist je nach Geschmack variierbar.

Rinderrouladen bereitet man normalerweise aus Scheiben von der Rinderkeule, die groß geschnitten werden zu. Manchmal verwendet mana uch die Oberschale oder Kugel. Anschließend wird das Fleisch mit Senf sowie Salz und Pfeffer gewürzt und danach mit sauren Gurken, Speck, Zwiebeln oder auch Mett gefüllt. Dann rollt man die Rouladen zusammen und fixiert sie entweder mit Küchengarn, Rouladennadeln oder auch Zahnstochern. Danach werden sie kurz auf großer Hitze angebraten und hinterher weiter im Ofen geschmort. In die Ofenform kann man zum Beispiel auch Kartoffeln mit hineingeben, die durch das Schmoren ein feines würziges Aroma erhalten. In er Regel sollte das Fleisch etwa 30-45 Minuten im Ofen bleiben, damit es den richtigen Geschmack und die richtige Konsistenz erhält.

Natürlich kann man die Füllung der Rinderrouladen variieren, so kann man anstelle des Specks und den sauren Gurken auch Reis und Gemüse in die Rouladen füllen. In Österreich verwendet man auch gerne aromatische Karotten. Allerdings gehören Senf und Zwiebeln zu den meisten Rezepten, da sie den typischen Geschmack ausmachen. Weitere obligatorische Zutaten sind die saure Sahne oder der Gurkenfond nach dem Anbraten, der dem Fleisch eine würzige Sauce gibt und es aromatisiert.

Rinderrouladen heißen nicht überall Rinderrouladen. Im Alpenraum, das heißt in Österreich, in Bayern oder auch in der Schweiz nennt man sie manchmal auch Fleischvogel oder einfach Vogerl, auch wenn das Fleisch nichts mit diesem Begriff zu tun hat, sondern viel mehr an Anlehnung an die dünne, feine Form des gerollten Rinderfleischs so heißt.

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